Das Rätsel, wofür FFP1, FFP2 & FFP3 stehen

frau mit maske am fenster

Corona hält weiterhin Deutschland und die ganze Welt in Atem. Das Tragen einer Gesichtsmaske als Schutzmaßnahme ist in den meisten Ländern Pflicht. Nur welche maske ist die Richtige? FFP2 Masken kaufen? Lieber FFP 3? Oder reicht FFP 1? Wir erklären den Unterschied zwischen den verschiedenen Masken.

Die Abkürzung FFP steht für Filtering Face Pieces und ist die europäische Norm bei der Beschreibung des Schutzes vor giftigen und schädlichen Arten von Staub, Rauch und Aerosolen.

Onkogene und radioaktive Substanzen oder Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilzsporen werden durch die Schutzklasse FFP 3 von Atemschutzmasken gefiltert. 

Sowohl die europäische Norm EN 143 als auch die EN 149 testen die Filterpenetration mit trockenen Natriumchlorid- und Paraffinölaerosolen, nachdem die Filter jeweils 24 Stunden bei 70 ° C und –30 ° C gelagert wurden. Die Standards umfassen die Prüfung der mechanischen Festigkeit, des Atemwiderstands und des Verstopfens. EN 149 prüft die nach innen gerichtete Leckage zwischen Maske und Gesicht, wobei zehn menschliche Probanden jeweils 5 Übungen durchführen und für 8 Personen die gemessene durchschnittliche nach innen gerichtete Leckage 22%, 8% bzw. 2% nicht überschreiten darf, wie oben aufgeführt.

In einer kurzen Zusammenfassung haben wir auch Informationen zu den Unterschieden zwischen Masken für Sie:

Atemschutzmasken werden aus Stoff hergestellt, der Verunreinigungen aus der Luft herausfiltert). Ein Bewertungssystem gibt an, wie gut und sicher die einzelnen Modelle schützen.

Die einfachsten Modelle sind FFP 1 Masken. Sie schützen vor Substanzen mit einer Konzentration von maximal 4x OEL oder 4x APF. Sie sind quasi der die erste Stufe auf der Sicherheits-Treppe und daher auch die günstigste Variante.

Die nächste Stufe ist FFP2. Diese Masken schützen besser als FFP1. Sie erfüllen die Kriterien der WHO. Das amerikanische Pendant zu FFP 2 Masken sind N95 Schutzmasken. FFP2 Masken kaufen, wird empfohlen.

Die Masken mit dem höchsten Schutzniveau sind FFP3. Sie schützen vor Substanzen mit maximal 20 Mal APF oder 50 Mal OEL. Das ist deutlich mehr im Vergleich zu FFP1. FFP 2 Masken blockieren zudem flüssige und auch feste Aerosole.

Offizielle Regularien schreiben FFP3-Gesichtsmasken vor, um bakterielle Infektionen und Viren zu blockieren, die sich durch ein Niesen oder durch Husten in der Luft verbreiten können (wie im Falle des Coronavirus). Sie werden zudem oft von Angehörigen der Gesundheitsberufe beim Kontakt mit toxischen Substanzen eingesetzt.

Abgesehen von dem Schutz, den alle Formen von Masken bietet, unterscheiden sich die verschiedenen Modelle auch durch diverse optionale Extras:

Bei unventilierte Masken ist Filtersystem in den Stoff integriert. Dadurch sind sie leicht und bequem. Das geringe Gewicht erhöht den Tragekomfort der Masken.

Alternativ zu unventilierte Masken gibt es auch Masken mit Ventil. Durch das Ventil kann die Maske etwas schwerer und sperriger machen, erleichtert aber das Atmen durch die Maske. 

Aber egal für welches Modell Sie sich entscheiden, eines ist klar: Jede Maske ist besser als keine Maske! Schützen Sie sich und die Menschen um Sie herum!